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Aufgebrochen
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befreit

Wenn die Gefühle 
ihr Mieder ablegen, 
Lust nur noch Lust erzeugt, 
Schweißperlen 
zum Sektcocktail werden, 
dann sprengen sie alle Grenzen. 
Fontänenartig strömen sie ans Licht, 
dem Himmel empor, 
im Glitzern der Sonnenstrahlen. 
fallen zurück, 
saugen sich 
in die Trockenheit des Alltags, 
erfüllen ausgebrannte Seelen 
und ihre zartwilde Bahn 
durchdringt unsere Tiefen, 
unterspült die Mauern, 
um uns und in uns, 
wäscht den Staub der Bitternis 
hinfort, 
bis strahlend sich unser Herz 
emporreckt, 
aus dem inneren Glück. 


(c) traumreisende
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morgendliches

nächtlich ertastetes
zieht sich noch 
bebend über steppen
morgenwarmer haut.
über den aufruhr 
legt sich das süße.
aus weichen kissen
strömt geborgenheit,
vereint sich 
mit den ersten sonnenstrahlen
und zieht lächelnde bahnen
durch den neuen tag.

© traumreisende

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dort

momente ohne tag und nacht
in denen das licht nur noch seele berührt
aufgefangen
gehalten
in sehnenden armen die nicht festhalten
dort bin ich angekommen

stunden zwischen den stunden
in denen nackte haut
nur noch durch zärtlichkeit bedeckt wird
spürbares erwachen
dort fühl` ich mich erkannt

augenblicke ohne zeit und raum
so tief und grenzenlos
in denen feuer das feuer gebährt
der abgrund sich leuchtend zum himmel öffnet
dort findest du mich


© traumreisende

(c) by traumreisende
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