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am
meer
die sonne in einem gewaltigem farbspiel
aufgehen sehen
und sich dem tag öffnen,
den wind im gesicht spüren
und sich zu seinem spiel verführen lassen,
nackt im sand liegen,
jedes sandkorn einzeln fühlen,
sich vereinen,
spuren hinterlassend,
wild in das meer rennen,
bis es den boden
unter den füßen raubt,
sich völlig hingeben,
einfach sinken lassen,
der sonne mit nassem körper entgegentreten
und ihre warmen finger
streichelnd auf der haut spüren,
in die brandung freude und schmerz schreien,
bis man tonlos ist,
sich einfach nur eins fühlen
mit all diesen dingen
das ist glück
© traumreisende
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11 |
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aufbruch
meine sinne
sind im aufbruch,
streben
seidenzarten fühlern
gleich
über die mauern
des ungeahnten.
ihrer sehnenden
macht,
ist die weite
nicht mehr
grenzenlos genug.
sie weben sich
zu einem netz,
das sich ausbreitet,
die kleinsten
schwingungen auffängt,
sie in vibrationen
verwandelt,
die meine hülle
zerreißen
und mich
aufschreiend
in neues licht
auftauchen läßt.
© traumreisende
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