Aus der Dunkelheit
Quelle
Gesang unter wehendem Herbstlaub
Aufbruch
Am Meer 
Untiefe
Aufgebrochen
Aus stille
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Fraglos
Berauscht
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Dort 
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Aus der dunkelheit

  die nacht habe ich abgestreift.
im sanften orange
fließt die morgensonne
über vereiste gedanken,
die nicht mein,
so fremd,
so ungebeten sind.
ich will nicht mehr
das licht mit nebeln
der vergangenheit verdunkeln.
der dorn der fragen
soll nicht mehr
dich und mich berührn.
liebster, verzeih mir alle zweifel
ich lege mein vertrauen
in dein liebendes herz.

  © traumreisende

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Die quelle

es ist eine quelle in dir
gefüllt mit klarem wasser
jeder schluck
den du gibst
ist ein emporziehen
aus den tiefen der schatten
der dunklen gedanken

und schau ich in das glas
welches du mir reichst
ohne zu fragen
was du dafür bekommst

so sehe ich 
das licht
reflektiert
aus deinen augen
und von dem himmel über mir
den ich nicht sah
weil mein blick
in die tiefen gesenkt war

© traumreisende

gesang unter wehendem herbstlaub

erdig und doch himmelwärts
schwingt sich gedankenträchtiges
aus den ritzen verwachsener mauern.
das schwere verbleibt in vergilbten fotografien,
geschrieben auf ungebundene seiten,
dem vergessen hingegeben.
klagende laute des warum und wenn,
gehen im rauschen der herbstblätter unter,
die der wind mir von der haut weht.
in den ausgestreckten ästen
erklingt mein lied
sanft empor.

© traumreisende
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(c) by traumreisende
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